Für Kinder ab etwa 5 Jahren

Hypnose-Kokon

Wenn der Raupe Flügel wachsen.

Was dein Kind bewegt, braucht nicht immer Worte. Manches zeigt sich in Sorgen und Ängsten, manches in großen Gefühlen, im Verhalten oder durch körperliche Beschwerden.

Im Hypnose-Kokon darf dein Kind in seinem eigenen Tempo neue Möglichkeiten entdecken – spielerisch, behutsam und ohne alles erzählen zu müssen.

Nina Weyland im Bereich Hypnose-Kokon

Kinder zeigen Belastungen auf ihre eigene Weise.

Nicht jedes Kind kann erklären, was in ihm vorgeht. Manchmal fehlen die Worte, manchmal ist das Gefühl selbst noch schwer zu verstehen.

Eine Belastung kann sich ganz unterschiedlich zeigen: durch Sorgen, Rückzug, starke Gefühle, körperliche Reaktionen, Schlafprobleme oder ein Verhalten, das sich scheinbar nicht einfach verändern lässt.

Hinter dem sichtbaren Verhalten steckt häufig kein fehlender Wille. Es kann der Versuch des Kindes sein, mit etwas umzugehen, das sich innerlich noch nicht anders lösen lässt.

Im Hypnose-Kokon schauen wir deshalb nicht nur auf das Problem. Wir richten den Blick auch auf die Fähigkeiten, Stärken und inneren Möglichkeiten, die bereits im Kind vorhanden sind.

Heller Praxisraum mit Hängehöhle und Spielbereich

Kinderhypnose darf spielerisch sein.

Kinder erleben Hypnose häufig anders als Erwachsene. Sie müssen nicht still auf einem Stuhl liegen, besonders tief entspannen oder lange die Augen geschlossen halten. Die therapeutische Arbeit kann sich wie gemeinsames Erzählen, Fantasieren oder das Eintauchen in eine Geschichte anfühlen.

Geschichten und innere Bilder

Lieblingsfiguren, Tiere, Superhelden, besondere Orte oder selbst erfundene Bilder können zu hilfreichen Begleitern werden. Die Geschichte entsteht nicht nach einem festen Text, sondern wird an das Kind angepasst.

Bewegung ist erlaubt

Kinder dürfen ihre Position verändern, sich bewegen, sprechen, Fragen stellen oder eine Geschichte aktiv mitgestalten. Sie müssen nichts Bestimmtes sehen, fühlen oder „richtig machen“.

Ressourcen statt Rückschau

Ich arbeite mit Kindern unterstützend und ressourcenorientiert. Im Mittelpunkt stehen ihre Fähigkeiten, Stärken und inneren Möglichkeiten. Regressive Hypnose setze ich bei Kindern nicht ein.

Ein innerer Helfer, der mehr wissen darf

Auch die Kinder-Yager-Therapie wird in eine altersgerechte Geschichte eingebettet. Viele Elemente ähneln deshalb der Kinderhypnose. Der Unterschied liegt vor allem im Aufbau der Geschichte und in der Aufgabe der inneren Figur.

Das „Zentrum“ in einer kindgerechten Geschichte

Bei Erwachsenen wird in der Yager-Therapie mit einem inneren Arbeitsmodell gearbeitet, das als „Zentrum“ bezeichnet wird. Bei Kindern kann eine Lieblingsfigur, ein Tier, ein Superheld oder eine selbst erfundene Gestalt diese Rolle übernehmen.

Dieser innere Helfer darf sich auf die Suche nach Erfahrungen oder erlernten Reaktionen machen, die früher einmal sinnvoll waren, heute aber nicht mehr zur aktuellen Situation passen. Man kann es sich wie eine große innere Bibliothek, eine Datenbank oder einen Antiviren-Scan vorstellen: Der Helfer sucht nach überholten Verknüpfungen und unterstützt dabei, passendere Reaktionen zu entwickeln.

Das Kind muss mögliche Ursachen dabei nicht kennen, erklären oder bewusst noch einmal erleben.

Blaue Hängehöhle im Hypnose-Kokon mit Raupen-Kuscheltier

Was darf leichter werden?

Kinder können mit sehr unterschiedlichen Anliegen in die Praxis kommen. Entscheidend ist nicht die perfekte Bezeichnung des Problems, sondern die Frage, was das Kind im Alltag belastet und was sich verändern darf.

Sorgen, Ängste und innere Unruhe

Zum Beispiel bei Trennungsängsten, Prüfungsangst, Schulängsten, spezifischen Phobien, starkem Grübeln oder Schwierigkeiten, zur Ruhe zu kommen.

Selbstvertrauen und Leistungsdruck

Zum Beispiel bei Selbstzweifeln, Versagensängsten, Lernblockaden oder dem Gefühl, den eigenen Erwartungen oder denen anderer nicht zu genügen.

Belastende Gewohnheiten und Reaktionsmuster

Zum Beispiel bei Nägelkauen, Hautknibbeln, Daumenlutschen, Tics, Bettnässen oder anderen automatisierten Verhaltensweisen.

Schlaf und Entspannung

Zum Beispiel bei Einschlafproblemen, unruhigem Schlaf, nächtlichen Sorgen oder Schwierigkeiten, nach einem aufregenden Tag abzuschalten.

Körperliche und psychosomatische Beschwerden

Nach ärztlicher Abklärung kann die Begleitung unter anderem bei funktionellen Beschwerden sowie ergänzend bei Migräne, Spannungskopfschmerzen, Neurodermitis, Allergien oder anderen stressbeeinflussten Reaktionen sinnvoll sein.

Gefühle und belastende Veränderungen

Zum Beispiel bei Trauer, Trennungserfahrungen, Veränderungen in der Familie oder dem Gefühl, von starken Emotionen überwältigt zu werden.

Alle Themen und Möglichkeiten ansehen

Körperliche Beschwerden müssen vor Beginn der psychotherapeutischen Begleitung ärztlich abgeklärt sein. Hypnose und Yager-Therapie ersetzen keine medizinische Diagnostik oder notwendige Behandlung.

Sicherheit geben und dem Kind eigenen Raum lassen

Eltern und Sorgeberechtigte kennen ihr Kind und seine Entwicklung besonders gut. Ihre Beobachtungen sind deshalb ein wichtiger Teil der Vorbereitung. Genauso wichtig ist jedoch, wie das Kind selbst seine Situation erlebt und was es sich für seinen Alltag wünscht.

Was möchte das Kind selbst verändern?

Ein Anliegen kann aus Sicht der Erwachsenen anders aussehen als aus Sicht des Kindes. Auch das Kind darf ausdrücken, was für es schwierig ist, was leichter werden soll und welches eigene Ziel sich stimmig anfühlt. Wünsche können sich auch in Bildern, Geschichten oder kleinen Alltagssituationen zeigen.

Gemeinsam entscheiden

Ob eine Begleitperson während der Sitzung dabei bleibt, hängt vom Alter, von der Situation und von den Bedürfnissen des Kindes ab. Wir entscheiden gemeinsam, welche Form dem Kind Sicherheit gibt und zugleich genügend eigenen Raum ermöglicht.

Vertraulichkeit

Auch Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf einen geschützten therapeutischen Raum. Was ein Kind persönlich erzählt, wird deshalb nicht automatisch vollständig an die Eltern weitergegeben. Ausnahmen gelten, wenn ernsthafte Hinweise auf eine Gefährdung bestehen.

Schritt für Schritt

1

Kostenloses telefonisches Kennenlernen

In einem unverbindlichen Telefongespräch von etwa 15 Minuten kannst du mir kurz erzählen, was dein Kind belastet. Wir klären erste Fragen und schauen gemeinsam, ob meine Begleitung grundsätzlich passend sein könnte.

2

Vorbereitung

Mit der Terminbestätigung erhältst du einen geschützten Link zum Anamnesebogen, den Behandlungsvertrag und kurze Hinweise zur Vorbereitung. Bitte fülle den Anamnesebogen möglichst spätestens fünf Tage vor dem Termin aus.

3

Erste Sitzung

Beim ersten Termin nehmen wir uns Zeit, uns kennenzulernen, offene Fragen zu klären und einen Zugang zu finden, der zum Kind und zum Anliegen passt. Wenn es sich stimmig anfühlt, beginnen wir bereits mit der therapeutischen Arbeit.

4

Veränderungen beobachten

Nach der Sitzung können Beobachtungen und Veränderungen aus dem Alltag in einem kurzen Feedbackbogen festgehalten werden. Gemeinsam schauen wir, ob ein weiterer Termin sinnvoll ist.

Ein klarer Rahmen

Hypnose-Kokon

Für Kinder ab etwa 5 Jahren · bis zu 60 Minuten
120 €

Für die erste Sitzung und mögliche Folgetermine gilt grundsätzlich derselbe zeitliche und finanzielle Rahmen. Wenn Konzentration, Ausdauer und therapeutischer Verlauf es ermöglichen, kann nach vorheriger Absprache ein Termin von bis zu 90 Minuten vereinbart werden.

Bunte Süßigkeitengläser auf dem Sideboard in der Praxis

Wir schauen gemeinsam, was dein Kind braucht.

Dein Kind muss sich auf den ersten Termin nicht besonders vorbereiten. Es darf neugierig sein, Fragen stellen, skeptisch bleiben oder sich zunächst alles in Ruhe anschauen.

In einem kostenlosen telefonischen Kennenlernen kannst du mir kurz erzählen, worum es geht. Gemeinsam klären wir erste Fragen und schauen, ob Hypnose-Kokon grundsätzlich zu deinem Kind und seinem Anliegen passen könnte.

Häufige Fragen ansehen

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