Für Jugendliche ab etwa 13 Jahren und junge Erwachsene
Hypnose-Cockpit
Wenn du wieder selbst am Steuer sitzt.
Manchmal fühlt es sich an, als würden Gedanken, Ängste oder alte Reaktionsmuster die Richtung vorgeben. Im Hypnose-Cockpit entsteht Raum, neue Perspektiven zu entwickeln und wieder mehr Einfluss auf das eigene Erleben zu gewinnen.
Du musst dafür weder die Ursache bereits kennen noch wissen, wie Veränderung gelingen kann.

Manches lässt sich nicht einfach wegdenken.
Gedanken kreisen, obwohl du sie stoppen möchtest. Eine Prüfung rückt näher und dein Körper reagiert schon vorher mit Unruhe. Du weißt eigentlich, was du kannst – und zweifelst trotzdem an dir.
Solche Reaktionen entstehen häufig automatisch. Das bedeutet nicht, dass du zu schwach bist oder dich nicht genug anstrengst.
Gemeinsam schauen wir, was dich belastet und wie wieder mehr Handlungsspielraum entstehen kann.

Dein Leben. Deine Richtung.
Ein Cockpit ist der Ort, an dem Informationen zusammenlaufen, Entscheidungen getroffen und neue Richtungen eingeschlagen werden. Hypnose-Cockpit steht dafür, das eigene Erleben bewusster wahrzunehmen und wieder mehr Wahlmöglichkeiten zu gewinnen.
Wahrnehmen
Welche Gedanken, Gefühle und körperlichen Reaktionen entstehen in belastenden Situationen?
Neu ausrichten
Nicht jede Reaktion, die sich früher entwickelt hat, passt noch zum heutigen Leben.
Selbst steuern
Es geht nicht darum, immer alles kontrollieren zu müssen. Es geht darum, wieder mehr Einfluss darauf zu haben, wie du mit einer Situation umgehen möchtest.
Hypnose — so individuell wie dein Anliegen
Welche Form der Hypnose passend erscheint, hängt von deinem Anliegen, deinen Bedürfnissen und davon ab, womit du dich wohlfühlst.
Ursachenorientierte Hypnoanalyse
Bei einer Hypnoanalyse kann eine Regression dabei helfen, zu einer früheren, als bedeutsam erlebten Situation zurückzugehen und eine mögliche Wurzel der heutigen Reaktion therapeutisch zu bearbeiten. Innere Bilder und Erinnerungen werden dabei nicht automatisch als objektiv genaue Erinnerung bewertet. Eine Regression wird nur eingesetzt, wenn sie für dein Anliegen geeignet und ausdrücklich gewünscht ist.
Supportive und ressourcenorientierte Hypnose
Wenn eine Regression nicht gewünscht oder nicht passend ist, richtet sich die Hypnose auf die Gegenwart und Zukunft. Hilfreiche innere Bilder, persönliche Ressourcen und individuell entwickelte Suggestionen können neue Gefühle und Handlungsmöglichkeiten stärken.
Selbsthypnose und Anker
Eine einfache Selbsthypnose oder ein persönlicher Anker kann dir helfen, hilfreiche innere Zustände auch im Alltag wieder leichter aufzurufen.
Ursachenorientiert arbeiten, ohne alles erzählen zu müssen
Die Yager-Therapie folgt einem anderen Ablauf als die klassische Hypnose. Sie benötigt keine klassische Hypnoseeinleitung und keine besonders tiefe Trance. Du bleibst wach und ansprechbar.
Das sogenannte Zentrum
Innerhalb der Methode wird mit einem inneren Arbeitsmodell gearbeitet, das als „Zentrum“ bezeichnet wird. Du kannst es dir bildlich wie eine verborgene höhere Intelligenz, eine Bibliothek oder eine Datenbank vorstellen, die Zugang zu gespeicherten Erfahrungen und erlernten Reaktionen hat.
Das Zentrum kann nach Reaktionen suchen, die früher einmal sinnvoll waren, heute aber nicht mehr zur aktuellen Situation passen. Mögliche Ursachen müssen dabei weder bewusst bekannt sein noch ausgesprochen oder erneut durchlebt werden.

Was darf sich verändern?
Du musst dein Anliegen nicht selbst diagnostizieren oder einer bestimmten Kategorie zuordnen können.
Gedanken, Sorgen und innere Unruhe
Zum Beispiel bei Grübeln, anhaltenden Sorgen, innerer Anspannung oder Schlafproblemen.
Ängste und Phobien
Zum Beispiel bei Prüfungsangst, sozialer Angst, Versagensangst oder spezifischen Phobien.
Selbstvertrauen und Leistungsdruck
Zum Beispiel bei Selbstzweifeln, Lernblockaden, Prokrastination oder Kommunikationsblockaden.
Belastende Gewohnheiten und Muster
Zum Beispiel bei Nägelkauen, Hautknibbeln, Tics, zwanghaften Gedanken oder anderen automatisierten Reaktionen.
Gefühle und Beziehungen
Zum Beispiel bei Trauer, Liebeskummer, Bindungsängsten oder belastenden Veränderungen.
Körperliche und psychosomatische Beschwerden
Nach ärztlicher Abklärung kann die Begleitung bei funktionellen und stressbeeinflussten körperlichen Beschwerden ergänzend sinnvoll sein.
Vertrauen braucht einen geschützten Raum.
Auch bei minderjährigen Jugendlichen stehen die eigene Wahrnehmung und das persönliche Ziel des jungen Menschen im Mittelpunkt.
Bei minderjährigen Jugendlichen
Sorgeberechtigte werden in den organisatorischen und rechtlich erforderlichen Rahmen einbezogen. Wie stark sie darüber hinaus beteiligt werden, hängt vom Alter, vom Anliegen und von den Bedürfnissen des jungen Menschen ab.
Vertraulichkeit
Persönliche Inhalte werden nicht automatisch vollständig weitergegeben. Ausnahmen gelten, wenn ernsthafte Hinweise auf eine Gefährdung der eigenen Person oder anderer Menschen bestehen.
Mögliche Veränderungen unmittelbar wahrnehmen
Bei ausgewählten Ängsten und Phobien kann ergänzend eine VR-Brille eingesetzt werden. Passend zum Angstthema stehen virtuelle Szenarien in unterschiedlichen Belastungsstufen zur Verfügung. Vor und nach der therapeutischen Arbeit wird das persönliche Belastungserleben auf einer Skala von 1 bis 10 eingeschätzt.
Die VR-Brille ist kein eigenständiges Behandlungsangebot und keine Hauptmethode, sondern ein optionales Instrument.

Schritt für Schritt
Kostenloses telefonisches Kennenlernen
In einem unverbindlichen Gespräch von etwa 15 Minuten klären wir erste Fragen und schauen, ob meine Begleitung grundsätzlich passend sein könnte.
Vorbereitung
Mit der Terminbestätigung erhältst du einen geschützten Link zum Anamnesebogen, den Behandlungsvertrag und kurze Hinweise zur Vorbereitung.
Erste Sitzung
Wir nehmen uns Zeit zum Kennenlernen, für offene Fragen und für das, was du selbst verändern möchtest. Wenn es sich stimmig anfühlt, beginnen wir bereits mit der therapeutischen Arbeit.
Veränderungen beobachten
Nach der Sitzung schauen wir, was sich im Alltag entwickelt hat und ob ein weiterer Termin hilfreich erscheint.
Dauer und Honorar
Erstsitzung
Folgesitzung
VR-Brille – optional ergänzend
Bei bestimmten Ängsten oder Phobien kann die VR-Brille die therapeutische Arbeit sinnvoll ergänzen. Sie ermöglicht es, Reaktionen in einem geschützten Rahmen behutsam zu beobachten und Veränderungen im Verlauf sichtbar zu machen.
Die Nutzung ist freiwillig und wird nur eingesetzt, wenn sie zu deinem Anliegen passt und therapeutisch sinnvoll ist.
Wir schauen gemeinsam, welcher Weg zu dir passt.
Du musst vor dem ersten Termin noch nicht wissen, welche Methode geeignet ist oder wie du dein Anliegen genau beschreiben sollst.
Im kostenlosen telefonischen Kennenlernen klären wir erste Fragen und schauen, ob Hypnose-Cockpit grundsätzlich zu dir passen könnte.